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Mein Name ist Isabelle Mack und ich möchte Euch hier meinen Werdegang in Sachen Hundesport und meine Hunde vorstellen.

Schon als Jugendliche war ich von Hunden begeistert, so dass ich immer die beiden Hunde der Tierärztin in unserem Ort ausgeführt habe. Schnell stand fest, dass ich einen eigenen Hund haben möchte. Nach langen Diskussionen und einiger Überredungskunst bei meinen Eltern hatte ich es dann geschafft: Meine Eltern willigten ein! Gemeinsam überlegten wir dann, was für eine Rasse es sein sollte. Aber in diesem Punkt waren wir uns schnell einig, denn auch mein Vater war der Meinung: Wenn schon ein Hund, dann ein “Richtiger“.

Wir schauten in den Folgewochen in der regionalen Presse, was auf dem “Hundemarkt“ so alles angeboten wird (zumal es ja nicht unbedingt ein DSH mit Papieren sein musste). Und plötzlich wurden wir fündig. Ein Züchter für DSH hatte annonciert, dass er noch 4 Rüdenwelpen, mit roten SV-Papieren, abzugeben hätte.

Wir vereinbarten einen Termin und fuhren zu dem Züchter. Und dort saßen sie dann: 4 kleine graue Schäferhundrüden! Der Züchter war sehr nett, die Anlage ordentlich und sauber und er erklärte uns alles zu den Welpen. Aber da war es schon um mich geschehen – ich hatte mich bereits für einen der Welpen entschieden. Nun musste ich nur noch meine Eltern davon überzeugen, denn als diese den Preis hörten, baten sie erstmal um Bedenkzeit. Aber auch diese Hürde konnte ich meistern und so zog Ende August 1990 “Quino vom Silberberg“ bei uns ein.


Quino vom Silberberg mit 11 Wochen

Ich hatte Quino erst ein paar Tage, als ich beim Spazieren gehen plötzlich von zwei Personen angesprochen wurde. Es stellte sich heraus, dass diese beiden Personen der damalige 1. Vorsitzende der SV OG Hüttenberg und seine Ehefrau, damals Jugendwartin der OG Hüttenberg, waren.

Sie fragten mich ob ich nicht Lust hätte, auf dem örtlichen Hundeplatz vorbeizuschauen, um meinem Hund etwas Gehorsam beizubringen.

Und so kam, was kommen musste…. !

Am 01.11.1990 trat ich in den SV und auch in die SV OG Hüttenberg ein. Zu dieser Zeit war ich gerade 11 Jahre alt.

Ich besuchte nun regelmäßig die Übungsstunden und arbeitete fleißig mit meinem Hund Quino. Bereits ein Dreivierteljahr später konnte ich voller Stolz die Begleithundprüfung (damals VB) bestehen. Es machte mir alles sehr viel Spaß, so dass ich dann bei der von unserer OG durchgeführten LG-Jugendprüfung am 21./22.03.1992 die SchH 1 mit Quino absolvierte.

Angespornt von den Leistungen der anderen Jugendlichen (und natürlich von meinem eigenen Ehrgeiz) habe ich dann bereits am 16.05.1992 die SchH 2 und am 14.11.1992 die SchH 3 mit Quino abgelegt.

1993 lernte ich Wolfgang Jacobi (Züchter “vom Jacobiner Schloß“) kennen. Er war Mitglied in der benachbarten Ortsgruppe Langgöns, kam aber auch ab und an in unsere OG zum üben. Bei ihm konnte ich dann den “nahezu perfekt“ ausgebildeten Hund sehen.

Wolfgang bot mir seine Hilfe an und so kam es, dass ich nach einiger Zeit (ab 1994) ganz in der OG Langgöns trainierte.

Mit Wolfgang Jacobi, Wilfried Heidler und Karsten Schäfer standen mir nun wirklich kompetente und erfahrene “Hundler“ zur Seite.

Es folgten viele Prüfungen. Des Weiteren nahm ich mit Quino an allen LG Jugendveranstaltungen (LG Jugendprüfungen, LG Jugendmeisterschaften) teil und konnte mich sogar – trotz aller Ausbildungsfehler die Quino hatte – auch zweimal für die Süddeutsche Jugendmeisterschaft (1994 u. 1995) und 1996 sogar als Ersatzstarter für die DJJM qualifizieren. Zusätzlich konnte ich in den Jahren 1994 und 1996 sogar mit Erfolg an der LG-Ausscheidungsprüfung teilnehmen.

  

 LG Jugendmeisterschaft 1996                   LGA, LG Hessen-Süd 1996

Im März 1996 fragte mich dann unser Vereinsmitglied Josef Geto, ob ich nicht die SchH 2 mit seinem Rüden “Tecumseh vom Jacobiner Schloß“ (genannt Thore) ablegen könnte (die SchH 1 hatte Josef noch selbst abgelegt). Josef war zu dieser Zeit schon weit über 60 Jahre alt und mit Thore etwas überfordert. Ich kannte Thore vom Übungsplatz und ich wusste, dass er ein toller Hund, mit sehr viel Qualität, der immer und überall arbeiten wollte, war.

So kam es, dass ich im April 1996 mit Thore die SchH 2 absolvierte und im September 1996 bereits die SchH 3 (und diese gleich mit Vorzüglich).

 

LG Jugendmeisterschaft 1997

Leider verstarb dann am 08.12.1996 viel zu früh mein “Quino vom Silberberg“ im Alter von nur 6 Jahren an einer Darmumdrehung. Der Abschied fiel sehr schwer.

Josef Geto unterstützte mich dahingehend, dass er mir anbot, seinen Thore (auch überregional) zu führen. Gesagt getan….

Im November 1996 nahm ich mit Thore an der LG Jugendprüfung und im Frühjahr 1997 auch an der LG Jugendmeisterschaft teil.

Auf Anhieb konnte ich mit Thore den Titel “Hessische Juniorenmeisterin 1997“ erlangen und mich für die DJJM qualifizieren. Es war kaum zu glauben, als ich dann am Ende dieser Großveranstaltung mit Thore auf “dem Treppchen“ (3. Platz) stand.

 

DJJM 1997 - Mannschaft der LG Hessen-Süd

Leider mussten wir noch ein paar Tage bangen, denn unsere Teilnahme an der BSP war noch nicht “in trockenen Tüchern“. Der Qualifikationsmodus besagte zu dieser Zeit, dass der Sieger und der Vizesieger der DJJM zur Teilnahme an der BSP berechtigt sind, sofern diese die Qualifikation (mind. 90 Punkte in C) vorweisen können. Da die Zweitplatzierte aber keine 90 Punkte in Abt. C vorweisen konnte, bestand also Hoffnung, dass der Drittplatzierte nachrückt (in diesem Fall Thore und ich).

Und wir hatten Glück! Die Bundesversammlung beschloss, dass Thore und ich zur BSP nach Ludwigshafen fahren durften (es lag wohl auch ein wenig daran, dass Thore den besten Schutzdienst der gesamten DJJM gezeigt hatte und von Richter G. Diegel mit 96 Punkten bewertet wurde).

Nach nur 7 Jahren Hundesport konnte ich also erstmals zur BSP – meinem größten Traum – fahren. Ein bis dahin einmaliges Erlebnis!

 

BSP 1997 - Einmarsch zur Siegerehrung

Gestärkt von den Erfolgen im Jahre 1997 übte ich mit Thore fleißig weiter und absolvierte bereits im Herbst 1997 wieder meine LG Jugendprüfung.


LG Jugendprüfung 1997, OG Hofheim

Auf der LG Jugendmeisterschaft im Mai 1998 konnten Thore und ich uns dann den 2. Platz und den Titel “Hessische Junioren-Vizemeister“ sowie die erneute Teilnahme an der DJJM sichern.

Was dann kam, übertraf alle Vorstellungen …..….!

Thore und ich erreichten auf der DJJM 1998 mit 290 Punkten (und 6 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten) den ersten Platz und wir wurden “Deutsche Juniorenmeister 1998“. Die erneute Teilnahme an der BSP war damit gesichert.

 


DJJM 1998 - Siegerehrung


 

Mit 282 Punkten, einem beachtlichen 18. Platz, unvergessenen Erinnerungen an ein unbeschreibliches Ereignis – so konnte ich die BSP 1998 abschließen und als meinen bisher größten Erfolg verbuchen.

Im Folgejahr erlangten Thore und ich erneut den Titel “Hessische Juniorenmeister“ und qualifizierten uns wiederum für die DJJM.

Auf dieser Großveranstaltung konnten wir uns den 5. Platz sichern und wenn da nicht “ein kleiner unauffindbarer Gegenstand“ gewesen wäre, dann hätte es sogar zur Titelverteidigung gereicht. Aber wie heißt es doch so schön: “wenn das Wörtchen wenn nicht wäre….. “!

Letztendlich kann ich aber sagen, dass Thore – “Tecumseh vom Jacobiner Schloß“ – einfach ein wahnsinniger Hund gewesen ist, der immer und jederzeit bestrebt war, sein Bestes zu geben. Ich bin stolz, dass ich diesen Hund führen durfte!!! Mein Dank gilt hier ganz besonders Josef Geto, dem Besitzer von Thore.

Bereits im Februar 1997 bekam ich einen Welpen aus dem Zwinger “von Karthago“. Am 08. Februar 1997 zog also “Shaker von Karthago“ bei mir ein.

 

 

Shaker von Karthago mit 8 Wochen

Shaker war kein einfacher Hund und es war recht schwer, mit ihm zu arbeiten. Trotz dieser ganzen Schwierigkeiten absolvierte ich mit ihm die SchH 1, SchH 2 u. SchH 3.

Leider entsprach Shaker nicht ganz meinen Vorstellungen von einem ausgeglichenen, umweltverträglichen und –neutralen Hund. Vielmehr entwickelte Shaker einen immer größeren “Schutz- und Wehrtrieb“, den er jederzeit und auch wirklich gerne zum Ausdruck brachte. Als er dann seine “Beißkünste“ auch noch in der eigenen Familie ausprobierte, stand ziemlich schnell fest, dass Shaker nicht bei uns bleiben wird. Im Juni 2003 hat Shaker dann ein neues zu Hause und einen neuen Wirkungskreis erhalten.

Im März 1999 zog bereits “Okra Arabrab“ als erste Hündin (und eine der ersten Nachkommen von Tecumseh) bei uns ein. Sie gehört meinem Freund Mirko und ist sein/unser ganzer Stolz. Leider hat Mirko nach anfänglicher Begeisterung am Hundesport sehr schnell gemerkt, dass doch viel mehr Arbeit dahinter steckt, als wie zuerst angenommen. So kam es, dass Mirko nach der Begleithundprüfung die Ausbildung von Okra abgebrochen hat.

Hierdurch bot sich für mich natürlich die Chance – da ich durch den Verkauf von Shaker keinen eigenen Hund mehr hatte –, Okra zu übernehmen.

 

Okra mit 5 Monaten

Nach nur 10 Wochen harter Arbeit konnten Okra und ich bei der in unserer Ortsgruppe anstehenden Frühjahrsprüfung die SchH 1 ablegen. Für die Schutzhundprüfung (SchH) 2 ließen wir uns dann aber mehr Zeit und absolvierten diese im Herbst.

Bedingt dadurch, dass ich Okra auf der Landesgruppen-Ausscheidung (LGA) führen wollte, benötigte ich sodann zwei Auswärtsprüfungen.

So kam es, dass ich Anfang 2003 – zu Beginn nur wg. der Auswärtsprüfung – in die Ortsgruppe Dutenhofen e. V. kam. Es gefiel mir in dieser Ortsgruppe sehr gut, so dass ich ab dem Jahre 2004 die Ortsgruppe Dutenhofen e. V. zu meiner “Stammortsgruppe“ erklärte.

Im Jahre 2003 und 2004 nahm ich mit Okra an der jeweiligen Landesgruppen-Ausscheidungsprüfung (2 x SG-LGA) teil. Des Weiteren absolvierte ich mit ihr zahlreiche Prüfungen, Schau und Körung. Im Jahre 2005 hatten Okra und ich uns wiederum für die LGA qualifiziert. Leider konnte ich Okra krankheitsbedingt nicht vorführen.

Bereits im Herbst 2003 fragte Wolfgang Jacobi an, ob wir ihm Okra “zur Zuchtmiete“ überlassen. So kam es, dass am 03.02.2004 er erste Welpe von Okra das Licht der Welt erblickte (leider sind zwei weitere Welpen unmittelbar nach der Geburt gestorben).

 

Okra´s erster Welpe - Yoda v. Jacobiner Schloß

 

Fast Zeitgleich – nämlich am 25.01.2004 – zog “Xanadu vom Jacobiner Schloß“ bei uns zu Hause ein.

Xanadu – der eigentlich zum Verkauf stand und nur “zum vorübergehenden Großziehen“ bei uns war – entpuppte sich schnell als “der Hund wie man ihn sich wünscht“. Für mich stand relativ schnell fest, dass Xanadu bei uns bzw. bei mir bleiben wird.

 

Xanadu mit 4 Monaten

Im Jahre 2005 überließen wir Wolfgang Jacobi und im Jahre 2006 Barbara Seckerdieck Okra erneut zur Zucht. Aus diesen beiden Würfen gingen nochmals 13 Welpen hervor. Diese Nachzucht zeigt sich mehr als vielverpsrechend, so dass wir evtl. gedenken, noch einen Wurf mit Okra zu machen.


U-Wurf "Arabrab"


A-Wurf "vom Jacobiner Schloß"

 

Mit Xanadu habe ich im Herbst 2005 die BH-Prüfung abgelegt. Im Jahre 2006 konnte ich mit ihm alle Schutzhundprüfungen (SchH 1 – SchH 3), eine Schau sowie die Körung durchweg erfolgreich absolvieren.

Mittlerweile habe ich meine zweite Auswärtsprüfung mit ihm abgelegt, so dass wir bereits für die Landesgruppen-Ausscheidung (LGA) qualifiziert sind. Des Weiteren hat Xanadu auf einer Zucht- und Nachwuchsschau in der GHKL Rüden die Bewertung “Vorzüglich“ erhalten.

Ihr seht, es geht voran………..!

Ich hoffe, dass ich Euch hiermit einen kleinen Einblick in meinen Werdegang in Sachen “Hundesport“ und meine Hunde geben konnte.

Letztendlich kann ich feststellen, dass dies alles ohne die nötige Unterstützung meiner Eltern, meines Freundes, ehrlichen Vereins- und Trainingskollegen, meiner OGen  etc. nicht möglich gewesen wäre.

Ich kann ihnen nur “Danke“ sagen und hoffen, dass sie mich auch zukünftig in allen Bereichen so tatkräftig unterstützen wie bisher. Wie es dann weiter geht, bleibt abzuwarten….. !

 

Isabelle Mack                       

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